Hinweise auf das Programm des Kunstvereins und Veranstaltungen ander Kunstinstitutionen im Landkreis Freising und der Nachbarlandkreise, und auch anderswo.
Der Kunstverein Freisinger Mohr e.V. betrauert
Suse Sommer
1958 – 2011
Wir sind erschrocken über ihren plötzlichen Tod und trauern um ein angesehenes Mitglied. Suse hat seit Gründung im Kunstverein aktiv mitgearbeitet. Besonders die Schaufenstergalerie in der Hauptstraße in Freising war zu großen Teilen ihr Werk. Mit ihren Zeichnungen war sie als Künstlerin zudem ein Aushängeschild des Kunstvereins. Mit Ihr verlieren wir eine ideenreiche und starke Persönlichkeit, der wir ehrend und voller Hochachtung gedenken. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt zudem ihrer gesamten Familie.
R. i. p.
“Ivan gib mir mal das Fernglas”
Anlässlich des hundertsten Todesjahres des Slowenischen Impressionisten Ivan Grohar veranstaltet die Künstlervereinigung Škofja Loka eine Gedenkausstellung. Das Leitmotiv der Ausstellung besteht darin, die Entwicklung des Landschaftsgenres von der Zeit des Impressionismus über die Moderne bis zur Gegenwart miteinander in Beziehung zu setzen.
Insgesamt 27 renomierte lokale und überregionale Künstler sind mit ihren Arbeiten in der Ausstellung vertreten. Auf persöhnliche Einladung des Partnerveriens in Škofja Loka , nehmen Christa Gallert-Zirzow und Dieter Hammer aus dem Landkreis Freising - beide Mitglieder des Kunstvereins Freisinger Mohr - an der Ausstellung teil.
Vernissage: 30. September 2011, 19.00h
Dauer der Ausstellung: 30. September bis 29. November 2011
Ort:
Sokolski Dom Škofja Loka
Mestni trg 16-17
4220 Škofja Loka
www.sokolskidom.si
25 JAHRE FORUM KUNST & HANDWERK in EBRANTSHAUSEN
ANITA SCHIFFER-FUCHS, "UNTERWEGS"
Photographien im "forum kunst und handwerk", Ebrantshausen
Eröffnung: 4.September 2011, 11.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
Eiführung in die Ausstellung: Dieter Hammer M.A.
Dauer der Ausstellung: 4. - 18. September 2011
Geöffnet: Mittwoch bis Samstag 16 –19 Uhr, Sonntags 14 –19 Uhr
und nach Vereinbarung
Die Fotografin Anita Schiffer-Fuchs hat ihr festes Domizil in Köln, ist aber seit Jahren unterwegs in der Welt, spürt Themen und Sichtweisen auf und hält sie in sensiblen Momenten in ihren Bildern fest. Auf diese Momente geduldig zu warten in einer schnellen und stressigen Zeit, das Bild mit äußerster Konzentration aufzuspüren und im richtigen Moment festzuhalten ist die hohe Kunst ihrer Fotografie, besonders, wenn es um Menschen geht.
Seit vielen Jahren beweist sie ein sehr feines Gespür bei der Arbeit mit Schriftstellern, aus den Portaits liest man die melancholischen, ernsten, heiteren, schroffen oder schelmischen Züge, die man aus den Werken der Autoren zu kennen glaubt, ein zutreffendes déjà vu für den Betrachter. Eine stille Fotografie, auf leisen Sohlen.
"Unterwegs" heisst diese Ausstellung. Anita Schiffer-Fuchs ist immer unterwegs, auch in ihrer Heimatstadt. Und spürt dabei Menschen, Dingen und Umgebungen nach, gewinnt ihnen einen winzigen Moment ab, der den Betrachter tief berührt. Einen Moment der Poesie, die sie im Alltäglichen sucht und aufspürt - das erklärte Ziel ihrer Arbeit.
"Warum ich Fotografie gut finde? Nun, weil ich mich mittendrin und gleichzeitig am Rande des Geschehens bewege. Man ist als Fotograf ein Außenseiter, der zugleich teilnimmt. Andere bedienen sich meiner als Beobachter - ja, das ist es. Die Rolle des Fotografen ist die des Störenfrieds."
Das Marbacher Literaturarchiv hat gerade zwölf Bilder dieser ungewöhnlich einfühlsamen "Querulantin" gekauft." Text: Joachim Tschacher
Die Kunst an 1000 Bügeln
42-Künstler
konkurrieren in einem Wettbewerb rund um den Alltagsgegenstand Kleiderbügel/ Die
Mawa GmbH, Pfaffenhofen, lässt eine Fachjury bewerten und stellt die Exponate aus.
Unter den teilnehmenden Künstlern sind auch Mitglieder des Kunstvereins Freisinger Mohr.
Aus dem Schrank auf die große Bühne: Der Kleiderbügelhersteller Mawa GmbH widmet seinem Produkt eine Kunstausstellung. Unter dem Motto „42 Künstler - über 1000 Kleiderbügel/ Ein neuer Blickwinkel aus künstlerischer Sicht auf den Alltagsgegenstand“ präsentiert die Firma Anfang Juli die Ergebnisse ihres Kunstwettbewerbes. Eine Fachjury hat die Exponate anonym bewertet, die Künstlergruppen und Vereine aus Pfaffenhofen und Umgebung seit Herbst eingereicht hatten. Die Gewinner des Wettbewerbes gibt Mawa auf der Vernissage am 1. Juli in der Kulturhalle, Herion-Gelände Kellerstrasse, in Pfaffenhofen bekannt. Alle Exponate sind in der anschließenden Ausstellung vom 2. bis 10. Juli 2011, Mittwoch bis Freitag, 16 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Die Künstler reichten überwiegend Gemälde ein, aber auch Arbeiten aus Holz sowie Skulpturen, die aus unterschiedlichsten Materialien zusammengestellt sind. Eine Fachjury hat die Kunstwerke nach Themenbezug, inhaltlicher Aufarbeitung, Originalität, künstlerischer Qualität sowie technischer Ausführung eingestuft. Der erste Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Für den zweiten und dritten Preis sind 500 und 300 Euro ausgelobt. „Die Werke rund um unsere Kleiderbügel sind unglaublich kreativ und aussagekräftig“, sagt Michaela Schenk, Eigentümerin der Mawa GmbH. „Wir freuen uns riesig über die breite Resonanz aus Künstlerkreisen.“ Die Ausstellung ist eine Initiative der Mawa Art. Das Unternehmen möchte sich mit auch künftig an seinem Standort Pfaffenhofen vielfältig im kulturellen Bereich engagieren.
Auf der Ausstellung wird auch der größte Kleiderbügel der Welt gezeigt. Dieser wurde der Öffentlichkeit im Februar 2011 auf der Messe „Ambiente" in Frankfurt vorgestellt. Mit dem vier Meter hohen Kleiderbügel und seiner Geschichte möchte die Mawa GmbH in das Guinness Buch der Rekorde eingetragen werden.
Einladung und Hinweis auf die Ausstellung „Hallertau - Sieben Künstler“ im Deutschen Hopfenmuseum, Wolnzach
„Hallertau - Sieben Künstler“
Hans Dollinger
Christa Gallert-Zirzow
Dieter Hammer
Cornelia Rohne
Konrad Schmid
Brigitte Schuster
Joachim Tschacher
Ausstellung im Deutschen Hopfenmuseum vom 18. Juni bis 31. August 2011
Die Holledau ist das größte zusammenhängende Hopfenaunbaugebiet der Erde. Vom Massentourismus weitestgehend verschont, bietet die Region mit ihren Menschen eine Ursprünglichkeit, wie sie heute selten zu finden ist. Wirft man einen Blick auf die Kunstgeschichte, so finden sich wenige Zeugnisse der Auseinandersetzung mit der bayerischen Hopfenregion und ihren Reizen.
Sieben Künstler Hans Dollinger, Christa Gallert-Zirzow, Dieter Hammer, Cornelia Rohne, Konrad Schmid, Brigitte Schuster und Joachom Tschacher haben sich für diese Ausstellung im Deutschen Hopfenmuseum von der Landschaft und dem Leben in der Hallertau kreativ inspirieren lassen und auseinandergesetzt. Entstanden sind Arbeiten in unterschiedlichen Techniken und Medien, vom großformatigen Holzschnitt, analoger und digitaler Fotografie, Papierarbeiten, Bienenwachs, Rakukeramik bis hin zu Glas.
Der jeweils individuelle künstlerische Ansatz der ausstellenden Künstler vermittelt dem Betrachter einen neuen Blick auf das Sujet der Bayerischen Kulturlandschaft.
Mit ihren Werken setzen die Künstler ein Zeichen, dass die Holledau neben der Internationalen Bedeutung für die Bier- und Hopfenanbauindustrie auch mit ihren Künstlern, kulturell einiges zu bieten hat, was es zu entdecken gilt.
Die Ausstellung bietet den Besuchern des Deutschen Hopfenmuseums mit seinem dokumentarischen Fokus auf den Hopfenanbau und seiner industriellen Geschichte einen erweiterten Blickwinkel aus der Sicht der zeitgenössischen Kunst.
Vernissage am 17. Juni 2011 19.00h
Ausstellungsdauer: 18. Juni bis 31. August 2011
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr
Deutsches Hopfenmuseum
Elsenheimerstr. 2
85283 Wolnzach
www.hopfenmuseum.de
Während der Ausstelungsdauer können an einzelnen Tagen private Veranstaltungen im Ausstellungsraum stattfinden. Es wird gebeten vor dem Besuch telefonisch im Museum anzufragen 08442-7574.
Sponsor: Mit freundlicher Unterstützung der Kastner AG, Wolnzach
Die Neue Wirklichkeit
Fotografie der Moderne aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde
Ausstellungsdauer: 26.03.-26.06.2011
Pinakothek der Moderne, München

Reprofoto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sybille Forster (c) August Sander Archiv, Köln, VG Bild-Kunst Bonn 2011
August Sander, "Jungbauern 1914"
Die Fotografie der 1920er und 1930er Jahre besticht bis heute durch die
visuelle Kraft ihrer Bildlösungen. Ungewöhnliche Ausschnitte, dynamische
Perspektiven, starke Schwarzweiß-Kontraste, faszinierende Nahaufnahmen
und außerordentliche Vergrößerungen sind virtuose Zeugnisse einer
neuartigen Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer Übertragung ins Bild.
Die Ausstellung „Die neue Wirklichkeit“ bildet den Auftakt für die künftige
Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde und der
Pinakothek der Moderne. Sie legt den Fokus auf die Avantgarde-Fotografie, die
einen wichtigen Schwerpunkt der Sammlungsbestände darstellt. Neun
stilprägende Protagonisten, darunter Aenne Biermann, Karl Blossfeldt,
Florence Henri, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch und August Sander
werden mit für ihr Schaffen charakteristischen Werkkomplexen vorgestellt.
Anhand von rund 110 qualitativ herausragenden Originalabzügen aus der
Entstehungszeit der Aufnahmen entfaltet sich ein breitgefächertes Spektrum
von der neusachlichen Objektfotografie, über fotografische Experimente und
surrealistisch anmutende Inszenierungen bis hin zur typologischen Studie, wie
es in München bislang kaum zu sehen war.
Fotografie zählt seit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Jahr 2002
zum Sammlungsauftrag der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und ist
mit regelmäßigen Sammlungspräsentationen und Sonderausstellungen
innerhalb der Sammlung Moderne Kunst fest verankert. Auf einmalige Weise
konnte nun die Abteilung Fotografie und Neue Medien, die sich bislang auf die
zeitgenössische Fotografie beschränkte, um eine hochkarätige und
umfassende Kollektion zur fotografischen Moderne erweitert werden: Die
international renommierte Sammlung von Ann und Jürgen Wilde ging 2010 in
die gleichnamige, in München angesiedelte Stiftung über und wird künftig eng
mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und vor allem der Pinakothek
der Moderne zusammen arbeiten.
Ann und Jürgen Wilde begannen Ende der 1960er Jahre, Fotografie zu
sammeln. Ihre Sammlung zählt heute weltweit zu einer der bedeutendsten zur
Fotografie des frühen 20. Jahrhunderts. In vier Jahrzehnten trugen die Stifter
rund sechstausend Originalabzüge, umfangreiche Archivalien zur
Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und eine mehrere tausend Bände
zählende Fachbibliothek zusammen. Zu den Beständen der Stiftung Ann und
Jürgen Wilde zählen auch die beiden in Umfang und Qualität einmalige
Künstlerarchive zu Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch, die u.a.
mehrere tausend Negativplatten umfassen. Diese Archive wurden in den 1970
Jahren nach Erwerb der Nachlässe gegründet. (Quelle: Pinakothek der Moderne)
Vermeer´s "Frau mit Waage" in der Alten Pinakothek München

Johannes Vermeer "Frau mit Waage", ca. 1664
Quelle: Alte Pinakothek München
Einen ganz besonderen Gast heißt die Alte Pinakothek anlässlich ihres 175.
Geburtstags willkommen: Johannes Vermeers „Frau mit Waage“ aus der National
Gallery of Art in Washington. Im frühen 19. Jahrhunderts zählte dieses kostbare
Meisterwerk zur exquisiten Privatsammlung des ersten bayerischen Königs, Max I.
Joseph (1756-1825). Dieser sammelte fast ausschließlich holländische Meister des
17. Jahrhunderts, vorwiegend Werke der Landschafts- und Genremalerei. Hinzu
kamen Gemälde zeitgenössischer Münchner Maler, die von diesen Alten Meistern
inspiriert wurden. 1826, ein Jahr nach dem Tod Max Josephs, wurde die königliche
Privatsammlung versteigert. Manches Herausragende konnte für die
Staatssammlungen erworben werden, anderes geriet über Umwege – etwa die
Sammlung von König Ludwig I. – in die Alte Pinakothek, einiges ist heute verstreut.
Der aus heutiger Sicht bedeutendste Verlust aber war das Gemälde Vermeers aus
dem Jahr 1664.
Die besondere Wirkung der Gemälde Vermeers liegt nicht in der oft alltäglich
anmutenden Darstellung selbst, sondern weit mehr in der Stimmung, die das
Gemalte vermittelt. Kaum je aber hat die so oft beschworene Stille in den Werken
des Delfter Malers eine so sinnfällige Motivierung erfahren wie in diesem Werk,
erklärt sich doch der Moment des Innehaltens der hübschen jungen Frau hier ganz
aus der Tätigkeit des Austarierens einer Waage. Das eigentliche Geschehen jedoch
ereignet sich weniger in äußerer Aktion als vielmehr in der Figur selbst. Die
Darstellung wird zu einem Sinnbild der Meditation über und der Besinnung auf das
rechte und maßvolle Leben – buchstäblich vor dem Hintergrund der Mahnung des
„Jüngsten Gerichts“, das als Bild im Bild erscheint. Dieses durchdachte
Bildprogramm, der weiche Pinselduktus, die effektvolle Lichtregie, nicht zuletzt
die meisterhaft abgestimmten Farbwerte machen die „Frau mit Waage“ zu einem
Hauptwerk im Œuvre Vermeers und darüberhinaus zu einem der bedeutendsten
Genregemälde des 17. Jahrhunderts überhaupt.
Im Kreise von gut zwanzig weiteren Glanzstücken des „Goldenen Zeitalters“ der
holländischen Malerei aus der Sammlung Max Josephs – u.a. von Jacob van
Ruisdael, Paulus Potter, Willem van de Velde d.J. oder Philips Wouwerman – wird
das Vermeer-Gemälde ab März für einige Wochen zur Entdeckung des ersten
bayerischen Königs als Sammler Alter Meister Gelegenheit geben.
VERMEER IN MÜNCHEN
König Max I. Joseph von Bayern als Sammler Alter Meister
Ausstellungsdauer: 17.03.2011-19.06.2011
Eine weiterführende Dokumentation und Informationen zu Werk, Komposition und technischer Details findet sich auf der Internetseite der National Gallery of Art, Washington: www.nga.gov
Die grünen Briefe
Mitteilungen des Kunstvereins „Freisinger Mohr“ e.V.
Ausgabe: März 2011
Liebe Mitglieder, sehr geehrte Kunstfreunde,
in dieser Ausgabe finden Sie die Termine des Kunstvereins für die kommenden Veranstaltungen und Ausstellungen unserer Mitglieder. Hierzu laden wir Sie herzlich ein! Im März findet erstmals eine vereinsinterne Fotoausstellung im Alten Gefängnis, inklusive einer Lesung von Ludwig Loibl, statt. Eine Einladung liegt bei.
Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr im Kunstverein und grüßen Sie herzlich
Ihre Redaktion der „Grünen Briefe“
Helga Schieder
26.01.1939 – 11.02.2011
Mit Helga Schieder verliert der Kunstverein ein aktives, engagiertes Mitglied. Den meisten von uns war sie bekannt durch ihre Seidenmalereien, einige tragen noch heute ihre wunderschönen Seidentücher. Mit deren Verkauf unterstützte sie auch das Alte Gefängnis, bzw. den Förderverein, mit erheblichen Beiträgen.
Frau Schieder war gelernte Modistin. Mit ihrem bereits früher verstorbenen Ehemann betrieb sie das Hutgeschäft im bekannten, und deshalb in Freising bis heute so genannten "Schiedereck".
Wir trauern um ein beliebtes, stets hilfsbereites Mitglied, bitten um ein Gedenken, und werden ihr Andenken in Ehren halten.
R. i. p.
Ausstellung der Fotografen des Kunstvereins und Lesung am Mittwoch, 23.03.2011
Diese Ausstellung mit den Arbeiten von 20 Fotografen findet vom 18. bis 27. März 2011 im Alten Gefängnis in Freising statt.
Am 23. März findet zusätzlich zu den Öffnungszeiten in den Ausstellungsräumen eine Lesung mit dem Bildhauer Ludwig Loibl statt. Er stellt uns sein Buch „Mein Freund der Baum“ vor. Beginn: 19.30 Uhr. Siehe beiliegende Einladung.
Protokoll der Jahreshauptversammlung v. 19.01.11
1.) Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung sowie der Beschlussfähigkeit:
Der Vorsitzende D. Hammer begrüßt alle Anwesenden und den Vertreter der Presse. Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, da 13 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind.
2.) Bericht des Vorsitzenden über das vergangene Jahr und Ausblick auf die Zukunft:
2010 war ein sehr ereignisreiches Jahr mit 2 Ausstellungen, diversen Ausflügen, Kulturtreffs und Workshops. Mit den Ausstellungen im Alten Gefängnis läuft alles bestens. Es sind für das Jahr 2011 so gut wie keine Ausstellungstermine mehr frei.
3.) Bericht der Kassiererin und der Kassenprüfer:
Zum heutigen Tag haben wir einen Kontostand von 3217,21 €. Es gab 2010 viele Kontobewegungen und durch die geringere Teilnahme an der Jahresausstellung waren die Ausgaben größer, als die Einnahmen. Außerdem wurde einiges investiert, z.B. in Stellwände, Strahler usw. In der nächsten Zeit werden noch 3670,00 € an Mitgliederbeiträgen eingehen.
Bericht der Kassenprüfer:
H. Regotta und M. Lysek haben am 4.1.2011 Kassenprüfung gemacht. Sie lobten die perfekte Kassenführung, es gab nichts zu beanstanden.
Wahl der Kassenprüfer für das Vereinsjahr 2011: Marlies Lysek und Hugo Regotta wurden einstimmig als Kassenprüfer für das Jahr 2011 gewählt.
4.) Diskussion:
Es wurde darüber diskutiert, wo man eventuell Einsparungen machen könnte z.B. wäre es möglich, Mitteilungen per Mail zu verschicken, so könnte man sich die Versandgebühren sparen. Dazu bräuchte man von allen Mitgliedern die E-Mail Adresse. In der nächsten Vorstandssitzung wird nochmals darüber gesprochen werden.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die strenge Auswahl der auszustellenden Bilder bei der Jahresausstellung seitens der Jury.
5.) Entlastung des Vorstandes:
Ingrid Künne stellte den Antrag, den Vorstand zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
6.) Sonstiges:
Der Wunsch wurde geäußert, mehr Werbung für die Beteiligung an der Jahresausstellung zu machen und Einladungen zum Mitmachen auch an andere Kunstvereine zu verschicken.
Thema: Vignette
Früher wurde alle Jahre ein neuer Entwurf erstellt, was mit sehr viel Arbeit von Seiten des Ausstellungsausschusses verbunden ist. Der letzte Entwurf war für drei Jahre festgelegt, die nun abgelaufen sind. Es wurde per Vorstandsentscheid beschlossen, das jetzige Logo zu behalten, solange der derzeitige Ausstellungsausschuss tätig ist.
Ende der Sitzung: 19.45 Uhr
Protokollführung: Annemarie Forstner
Frühjahrsausstellung „Fundstücke“
Hinweisen möchten wir jetzt schon auf die kommende vereinsinterne Frühjahrsausstellung. Sie wird unter dem Thema „Fundstücke“ stehen und wieder im Alten Gefängnis in Freising stattfinden. Die Vernissage ist am 13. Mai 2011, 19.00 Uhr. Die Ausschreibungen wurden bereits verschickt. Eine separate Einladung wird noch folgen.
Frühjahrsexkursion nach Nürnberg
Germanisches Nationalmuseum
am 15. Mai 2011
Führung durch die neugestalteten Räume des Museums und ein geführter Spaziergang durch die Nürnberger Altstadt.
Kosten: € 25,00 für Mitglieder (€ 30,00 für Nichtmitglieder)
Es sind noch Plätze frei. Bitte melden Sie sich direkt an bei
Annemarie Forstner, Email: Forstner@kabelmail.de
Ausstellungen unserer Mitglieder
Elisabeth Lex und Mitglieder des BFV Erding e.V.:
„leere . fülle – Sichtweisen“
Ausstellung im Frauenkircherl in Erding, Schrannenplatz
vom 12. bis 17. März 2011
Vernissage: Fr. 11. März 2011, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Sa./So. 10.00–18.00 Uhr;Mo.–Fr. 13.00-18.00 Uhr
(anschl. Ausstellung im Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr u. Technologie vom 2. - 29.04.2011)
Brigitte Hoppstock
Ausstellung: „Meine Welten, Farben formen"
Ausstellung im Atrium der Sparkasse Freising,
Untere Hauptstraße 29, 85354 Freising
zu den Bank-Öffnungszeiten vom 5. April bis 5. Mai 2011
Vernissage am 4. April 2011 um 18:00 Uhr
Einführung: Dieter Hammer, 1. Vorsitzender des Kunstvereins
Heide Kunze-Lysek: „Farbe, Formen und Strukturen“: Eingangshalle des Landgerichtes Coburg, Ketschendorfer Str. 1; Vernissage am 8. Juli 2011, 11.00 Uhr. Offen während der Geschäftszeiten des Landgerichts; bis Anfang September 2011.
Johanna Ernst, K.-H. Landesberger, Elisabeth Lindinger, Christa Lohnert, Hans Lohnert, Gernot Lysek, Maria Schindlbeck: „Ägyptische Impressionen“
im Alten Gefängnis in Freising; Vernissage Do., 21. Juli 2011
19.00 Uhr; bis einschl. So., 31. Juli 2011.
Inez Eckenbach
Aquarellieren am Gardasee vom 02.-05.06.2011
Anreise am 01.06., Abreise am 05.06.2011. Auf Wunsch können Fahrgemeinschaften organisiert werden, weitere Infos bei Inez Eckenbach, Tel. 0811-553152 oder 0173-3518230 oder unter www.inez-eckenbach.de . Anmeldeschluss ist der 30. März 2011
Neue Adresse/Telefon seit 1.11.2010:
Elisabethweg 1
D - 85399 Hallbergmoos
Tel.: +49 (0) 811-55 31 52
Mobil: + 49 (0) 173-35 18 230
Email: atelier@inez-eckenbach.de, www.inez-eckenbach.de
TERRA AETERNA
FOTOGRAFIEN VON PETER WEBER
Eröffnung am 5. Dezember 2010
von 12 bis 19 Uhr
Ausstellungsdauer:
6. Dezember 2010 bis 20. Januar 2011
Mo bis Fr 10.30 bis 18.30 Uhr,
Sa 10.30 bis 15.00 Uhr,
im Dezember auch So 12.00 bis 16.30 Uhr geöffnet -
andere Termine nach Tel. Vereinbarung.
Kurfürstenstrasse 5 / D-80799 München
Telefon: +49-89-271 68 57
Email: info@galerie-vogdt.de
www.galerie-vogdt.de
Carsten Höller
"SOMA"
5. November 2010 - 6. Februar 2011
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstr. 50–51,
D – 10557 Berlin
Infoline
Informationen, Buchungen von Tickets und Führungen
Tel +49 (0)30 266 42 42 42 (Mo–Fr 9–16 Uhr)
mail@somainberlin.org
Öffnungszeiten
Di
10 – 18 Uhr
Mi
10 – 18 Uhr
Do
10 – 18 Uhr
Fr
10 – 18 Uhr
Sa
11 – 20 Uhr
So
11 – 18 Uhr
Montags
geschlossen
Das Besondere im Alltäglichen
Der tschechische Künstler Jindřich Štreit gehört zu den bedeutensten Dokumentarfotografen der Gegenwart.
Immer wieder trifft Jindřich Štreit genau diesen Bruchteil einer Sekunde, der die Aussage auf den unverwechselbaren Punkt bringt. Alltagsszenen aus der dörflichen Region von Bruntál, CZ, die man aber ebenso in Niederbayern, Schwaben und Franken lokalisieren könnte. Bewegende Begegnungen zwischen Menschen, heiter, manchmal witzig, dann wieder ernst und melancholisch. Immer aber mit grosser Sensibilität und tiefem Mitgefühl fotografiert, nie die Intimität verletzend. Menschenwürde und Mitmenschlichkeit sprechen aus all seinen Bildern.
Jindřich Štreits Fotografien sind in allen grossen Sammlungen der Welt zu finden, so im Tokyo Metropolitan Museum of Photographie, im Museum of Modern Art, New York, in der National Gallery of Art in Washington, in der Bibliothéque Nationale, Paris, im Museum Ludwig, Köln und im Victoria and Albert Museum,London, um einige zu nennen.
Jetzt kommt er auf´s Dorf.
„Das Dorf ist eine Welt“, so Jindřich Štreits Titel der Ausstellung im Forum Kunst und Handwerk in Ebrantshausen, die vom 11. Juli bis 1. August zu sehen ist.
Es ist ein Kosmos in dieser kleinen Welt, die er uns zeigt, immer wieder neu, überraschend und fesselnd. Jedes Bild erzählt wie eine kleine literarische Form immer neue liebevolle Geschichten.
Und der Titel ist bewusst das Gegenteil der Redewendung: die Welt ist ein Dorf, die die Welt kleinzumachen versucht, benutzbar wie ein Gegenstand.
„Ich sehe mir fasziniert die Fotografien von Jindřich Štreit an und danke ihm von Herzen für sie. Ich glaube, daß solange diese Welt der Menschen existieren wird, der positive Wert seiner Fotografien auch über die sich ändernde Zeit hinweg erhalten bleibt.“
(Dr. Franticek Neplech, Olmütz)
Ebrantshausen, 2. Juli 2010,
Joachim Tschacher
Geöffnet:
11.06. – 1.08. 2010
Mittwoch bis Samstag 16 –19 Uhr,
Sonntags 14 –19 Uhr und nach Vereinbarung
Kirchenäcker 8, 84048 Ebrantshausen
Telefon 0 87 51- 99 90
www.forumkunstundhandwerk.de

Christo und Jeanne-Claude im Hopfenmuseum Wolnzach
Vom Dali-Zentrum zum Forum für Christo
"Ab 1. Mai wird „Christo“ Javacheff in Wolnzach ausstellen. Auch wenn der bulgarische Weltkünstler nach dem Tode seiner französischen Frau Jeanne-Claude im letzten Jahr sich aus der Kunst gerade zurückzieht und deshalb nicht aus New York anreisen wird, so steht diese Schau des Gesamtwerks des Ehepaars im Rang der ersten großen Memorial-Ausstellung in Deutschland. Von den frühen Werken ab 1958 bis zum geplanten Großprojekt Arkansas River zeigt sie die Veränderung der Techniken, den Wandel vom Verpackungs- zum Verhüllungskünstler. Auch die Glyptothek Münchens ist unter den Werken. Das von seinem Agenten Dr. Fils zur Verfügung gestellte Material würde ausreichen, den Ausstellungsraum im Deutschen Hopfenmuseum zweifach zu füllen. Den Kontakt fädelte wieder einmal der Münchner Galerist Emil Ruf ein, der früher in seinen Räumen am Oberanger auch schon Christo zeigte.
Damals lief das letzte große Christo-Projekt „The Gates“ und Ruf war Christos Verkaufsplatz in Süddeutschland. Zur Vernissage am 30.04. wird der 80-jährige auch über seine Erlebnisse mit Christo berichten. Und er wird erklären, wie Christo all diese über 25-Mio-Euro teuren Aktionen selbst finanzierte – mit seinen Werken. Wolnzach alias das Medienhaus Kastner hat nun die Rolle der Ruf-Galerie übernommen.
Bei Christo bestanden alle Aktionen nur für zwei Wochen. Das wird auch für die Memorial-Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude – ein Gesamtkunstwerk“ gelten. Am 13. Mai wird im Deutschen Hopfenmuseum Christo dem Wolnzacher Kunst- und Hobbykreis Platz machen für seine Jahresausstellung.
Die Christo-Kunst-Aktionen wären ohne den Zeitgeist der 60er Jahre nicht möglich gewesen, Christo nicht in den Kreis der „teuren“ Künstler aufgestiegen. Aus diesem Grund werden in der Vernissage auch die Beatles wieder aufleben. Die „Bottles“ haben sich neu formiert und werden ihr erstes Konzert am 30. April im Hopfenmuseum zur Christo-Ausstellungseröffnung geben. Ein Fest der Klassiker."
(Quelle: Medienhaus Kastner Presse)
Christo und Jeanne-Claude - ein Gesamtkunstwerk 1958-2012
Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken und Fotografien
Ausstellung im Deutschen Hopfenmuseum
Elsenheimerstraße 2
85283 Wolnzach
Telefon 08442/7574
Telefax 08442/7115
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr
info@hopfenmuseum.de
Eröffnung: Freitag, 30. 4. 2010, 19.30 Uhr
Meldung vom 27.06.2008
Verabschiedung von Herrn Ludwig Kropp als Kulturreferenten der Stadt Freising durch den Kunstverein Freisinger Mohr e.V.
Im Rahmen der Vernissage von Brigitte Hoppstock und Angelika Schall in der Neuen Galerie des Kunstvereins wurde Ludwig Kropp für seine zwölfjähreige Arbeit als Kulturreferent der Stadt Freising gewürdigt. Als Anerkennung für seine Verdienste um die Freisinger Kultur überreichte der 1. Vorsitzende des Kunstvereins, Dieter Hammer, eine von Dr. Felicizas Hammer für diesen Zweck gespendete Zeichnung mit dem Titel "Kulturreferent".

Dieter Hammer (r.) und Ludwig Kropp (l.)
Herr Kropp hat in seiner Rede die Notwendigkeit der stärkeren Berücksichtigung der Bildenden Künste im Haushalt der Stadt Freising hervorgehoben und die diesbezügliche Initiative seines Amtsnachfolgers Dr. Hubert Hierl zur Schaffung eines Kulturfonds bestärkt.
In den vergangenen Jahren wurde der Freisinger Kulturetat stark reduziert. Insbesondere der Bereich der Bildenden Künste wurde davon betroffen. Laut dem 1. Vorsitzenden des Kunstvereins, Dieter Hammer, ist es eines der wichtigsten Anliegen des Vereins, wesentlich, mit zur Schaffung eines ausgewogenen Kulturmixes in Freising als Interessenvertreter der Bildenden Kunst hinzuwirken.
Meldung vom 24.06.2008
Kündigung der Räume der Neuen Galerie des Kunstvereins - Weiterführung der Ausstellungen im Alten Gefängnis, Freising.
Im Rahmen der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Kunstvereins am 21.06.2008 wurde die Kündigung der Galerieräume in der Ziegelgasse 7 in Freising durch den Vorstand in der Versammlung bestätigt. Der Gefängnisverein Freising hatte dem Kunstverein angeboten die künstlerische Leitung im Alten Gefängnis, Freising, zu übernehmen. Der Ausstellungsbetrieb des Kunstvereins wird ab April 2009 im Alten Gefängnis in Freising fortgesetzt. Bereits jetzt können sich interessierte Künstler für Ausstellungen beim Kunstverein bewerben. Die eingehenden Bewerbungen durchlaufen eine Jury. Einjurierte Ausstellungen erhalten Terminvorschläge durch den Kunstverein.
Meldung vom 27.03.2008
Schafhof öffnet die Türen
Am Sonntag, 30.3.2008 öffnet der „schafhof - europäisches künstlerhaus oberbayern“ von 15 bis 18 Uhr seine Tore zu einem Tag des offenen Ateliers. Dabei wird den Besuchern viel geboten:
Für den Künstleraustausch des Bezirks Oberbayern ist Rumänien das nächste Partnerland. Der Bezirk Oberbayern arbeitet dabei mit der Bruckenthalstiftung und der Galerie für zeitgenössische Kunst Hermannstadt, dem Rumänischen Generalkonsulat und dem Kultusministerium in Bukarest zusammen.
Nun sind Gili Mocanu, Sebastian Moldovan, und Lea Rasovszky, die rumänischen Künstler, die mit dem Kunststipendium Oberbayern durch den Bezirk Oberbayern ausgezeichnet wurden, in Freising angekommen. Am Tag des offenen Ateliers werden sie erstmals einige Arbeiten in Oberbayern zeigen, stehen für Gespräche zur Verfügung und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Künstler können drei Monate lang im „schafhof - europäisches künstlerhaus oberbayern“ in Freising leben und arbeiten. Ihre Kunstwerke werden in einer Ausstellung vom 9. Mai bis 8. Juni präsentiert.
Im Rahmen des Austausches sind die oberbayerische Künstlerinnen Ursula Oberhauser, Angela Stauber und Silvia Wienefoet (alle aus München) bereits in Rumänien tätig. Sie zeigen ihre Arbeiten in der Galerie für zeitgenössische Kunst in Sibiu / Hermannstadt. Fotos von der Vernissage dieser Ausstellung und den Werken der oberbayerischen Künstler werden am Sonntag im Schafhof gezeigt.
Der Tag des offenen Ateliers ist gleichzeitig der letzte Tag der Ausstellung „transfer:ungarn“ mit Werken von ungarischen und oberbayerischen Künstlern, die mit dem Kunststipendium Oberbayern ausgezeichnet worden sind.
Link: http://schafhof-kuenstlerhaus.bezirk-oberbayern.de/
Meldung vom 25.03.2008
Einladung zur Frühjahrsausstellung des Kunstvereins
Motto der Ausstellung: "Gedrucktes" Mitglieder des Kunstvereins stellen Arbeiten in unterschiedlichen traditionellen und modernen Druckverfahren aus.
Vernissage am Freitag den 11.04.2008, ab 18.30h
Ort: Altes Gefängnis, Obere Domberggasse, Freising
Dauer der Ausstellung: 12. - 20.04.2008
Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr. 16.00 - 19.00, Sa, So. 11.00 - 18.00
Meldung vom 19.03.2008
Kunst-Workshop „Mein Europa“ für Kinder
von 10 bis 12 Jahren im Schafhof
Kinder nähern sich Europa künstlerisch an
An vier Nachmittagen im April experimentieren vier Mitglieder des Kunstvereins „Freisinger Moor e.V.“ mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Mit unterschiedlichen Techniken und Materialien nähern sie sich dem Thema „Mein Europa“ an. Anmeldeschluss ist der 31.3.
Der Kunstverein Freisinger Mohr e.V. veranstaltet im April 2008 in Kooperation mit dem schafhof – europäisches künstlerhaus oberbayern ein künstlerisches Kreativseminar für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam werden mit den Techniken Collage, Actionpainting, Zeichnung und Bildhauerei mit dem Werkstoff Holz / Europaletten gearbeitet. Ziel des Workshops mit dem Thema „Mein Europa“ ist das spielerisch-kreative Heranführen an das Thema Europa und das Entdecken eigener, freier und kreativer Ausdrucksformen.
Die Kursnachmittage werden von Mitgliedern des Kunstverein Freisinger Mohr e.V. inhaltlich gestaltet und betreut.
An diesem Kurs können Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren teilnehmen. Der Kurs ist auf 12 Teilnehmer begrenzt und kostet pro Kind 5 Euro für insgesamt vier Nachmittage.
Eltern können ihre Kinder bis zum 31.3. bei Stefanie Poppler im Europäischen Künstlerhaus anmelden (08161) 14 62 31, E-Mail: stefanie.poppler@bezirk-oberbayern.de, Tel.: Tel.: 0 81 61 - 14 62 31.
Termine, Themen und Kursbetreuer:
09.04.2008, 15.30 – 17.30 Uhr: Prof. Dietmar Knoppik, Thema: Collage
16.04.2008, 15.30 – 17.30 Uhr: Dieter Hammer, Thema: Actionpainting
23.04.2008, 15.30 – 17.30 Uhr: Prof. Gerhard Richter Thema: Zeichnung
30.04.2008, 15.30 – 17.30 Uhr: Ludwig Loibl, Thema: Holz – Europaletten
Meldung vom 10.03.2008
Unterzeichnung eines Kooperationsmemorandums zwischen der Freisinger Partnerstadt Sofija Loka und dem Kunstverein Freisinger Mohr e.V.

links: Dieter Hammer rechts: Oberbürgermeister Igor Draksler Photo: Anja Scholz
Am Samstag den 08. März 2008 hat sich eine Delegation der Freisinger Partnerstadt Skofija Loka unter Führung von Oberbürgermeister Igor Draksler mit dem Vorstand des Kunstvereins Freisinger Mohr e.V. in der Neuen Galerie des Kunstvereins zu Kooperationsgesprächen getroffen.
Angesprochen wurde der Ausbau der gegenseitigen Beziehungen im Bereich der Bildenden Künste. Angedacht ist, jährlich eine Ausstellung in der Neuen Galerie des Kunstvereins mit Künstlern der Partnerstadt auszurichten. Die Neue Galerie des Kunstvereins bietet hierzu eine optimale Plattform um den Dialog zwischen Vertretern der Partnerstädte auf breiter gesellschaftlicher Ebene zu fördern und zu intensivieren. Der kulturelle Austausch der Partnerstädte ist nicht nur ein wichtiger Ausgangspunkt für wirtschaftliche Beziehungen, sondern im wesentlichen auch eine Grundlage für intensive menschliche Begegnungen auf kulturellem Niveau und die Förderung des europäischen Integrationsgedankens.
Der geplante Austausch zwischen den Kunstvereinen von Skofija Loka und dem Kunstverein Freisinger Mohr e.V. soll eine wichtige Rolle innerhalb der Zusammenarbeit spielen. Angedacht sind der Austausch von Künstlern, die gegenseitige Beschickung von Ausstellungen, Vorträge und vor allem der Austausch der Künstler beider Städte auf der persönlichen Ebene untereinander. Skofija Loka hat im Bereich der Bildenden Künste viel zu bieten. Neben einer lebendigen lokalen Kunstszene lehren derzeit drei Künstler aus der Partnerstadt als Professoren an der Kunstakademie von Lubljana, einem der wichtigsten Motoren der Gegenwartskunst in Südosteuropa.
Oberbürgermeister Igor Draksler hat bei dem Treffen am Samstag sein großes Interesse an der neuen Zusammenarbeit mit dem Kunstverein zum Ausdruck gebracht. Insbesondere hat der Delegation der zentrale Standort der Neuen Galerie des Kunstvereins gefallen und das Konzept einer gemeinnützigen Vereinsgalerie zur Förderung der regionalen Künstler zur Entwicklung der lokalen Kunstszene insbesondere auch im Dialog und Austausch mit überregionalen und internationalen Kunsttendenzen. Der 1. Vorsitzende des Kunstvereins Dieter Hammer ist selbst begeisterter Slowenienfan und pflegt dort langjährige persönliche Kontakte und Freundschaften. Ein Besuch der Partnerstadt und ihres Oberbürgermeisteristers, sowie ein Treffen mit Vertretern der dortigen Kunstvereine ist für seinen nächsten Slowenienbesuch geplant.
Die Gespräche am Samstag fanden ihren feierlichen Abschluß in der Unterzeichnung eines Kooperationsmemorandums zwischen Skofija Loka und dem Kunstverein Freisinger Mohr e.V. durch Igor Draksler und Dieter Hammer. Nach der Unterzeichnung stand der gemeinsame Besuch des Konzertes mit Uraufführungen zeitgenössischer slowenischer Komponisten und Interpreten des slowenischen Komponistenverbands im freisinger Asamtheater auf Einladung des slowenischen Generalkonsuls Alfred Killer anlässlich der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft der Republik Slowenien.
Meldung vom 06.03.2008
Ausstellung von Christa Gallert-Zirzow
Arbeiten in Bienenwachs und Mixed-Media
Neue Galerie des Kunstvereins
Ziegelgasse 7
85354 Freising
Vernissage am 17.03.2008
18.30h feierliche Einweihung der Neuen Galerie des Kunstvereins durch
H.H. Dekan Michael Schlosser.
19.00h, Beginn der Vernissage.
Begrüßung und Einführung durch